Defusion-Szenario
Das „Defusion-Szenario" (de_map) ist das in Ligen übliche Szenario. Einer der Terroristen startet mit einer C4-Sprengladung, welche an einer der zwei speziell markierten Plätzen angebracht werden kann. Ziel der Terroristen ist es, die Bombe zu platzieren und so lange zu verteidigen, bis der Zeitzünder abgelaufen ist. Die Counter-Terroristen müssen entweder das Legen der Bombe verhindern,indem sie die Terroristen ausschalten oder die platzierte Bombe entschärfen. Hierbei reduziert ein eventuell zu Anfang der Runde erworbenes Entschärfungs-Set (Defuse-Kit) den erforderlichen Zeitaufwand erheblich.
Sieg für die Counter-Terroristen:
- Alle Terroristen sind tot (und die Bombe wurde noch nicht
gelegt).
- Bombe wurde entschärft (falls diese von denTerroristen gelegt wurde).
- Legen der Bombe in der angegebenen Zeit verhindert (Ab der Version 1.6 sowie bei CS:S wird die Rundenzeit bis zur Detonation der Bombe verlängert).
Sieg für die Terroristen:
- Alle Counter-Terroristen sind tot.
- Bombe ist detoniert.
[H3]Hostage-Rescue-Szenario[/H3]
Am Startpunkt der Terroristen (der sogenannten „Base") oder in der Nähe befinden sich die Geiseln (meistens 3 oder 4), welche von den Counter-Terroristen befreit und zu einer Rettungszone (oft Startpunkt der CTs) eskortiert werden müssen (für jede gerettete Geisel bekommt der Geiselbefreier 1.000 Dollar).
Sieg für die Counter-Terroristen:
- Alle Terroristen sind tot.
- Alle Geiseln wurden überlebend zur Rettungszone gebracht.
- Die Hälfte der Geiseln ist nach Ablauf der Runde gerettet.
Sieg für die Terroristen:
- Alle Counter-Terroristen sind tot.
- Rundenzeit abgelaufen, ohne dass die Hälfte der Geiseln gerettet wurde.
„Assassination-Szenario"
Ein von einem Spieler gesteuerter VIP im CT-Team muss von der Map fliehen. Der VIP kann keine Waffen kaufen oder aufnehmen und verfügt nur über eine Pistole und eine doppelt starke Kevlarweste. Er muss ausgehend vom Startpunkt mit Hilfe der Counter-Terroristen die sogenannte „Rescue-Zone" erreichen. Die Terroristen müssen dies verhindern. Dieses Szenario ist weniger beliebt als die anderen beiden und ist kaum noch auf öffentlichen Servern zu finden.
Sieg für die Counter-Terroristen:
- Alle Terroristen sind tot.
- VIP konnte erfolgreich fliehen.
Sieg für die Terroristen:
- Der VIP ist tot.
- Flucht wurde für die Dauer der Runde verhindert.
Zusätzliche Karten
Da für das Spiel mit Hilfe eines Software Development Kits eigene Karten (maps
) entworfen werden können, stellen viele Hobby-Designer weitere Karten zum herunterladen ins Internet. Einige entsprechen den üblichen Counter-Strike-Szenarien, andere verändern das Spielprinzip ein wenig.
CSDE-Maps
Bei CSDE-Maps können die Spieler wählen, ob sie Geiseln Befreien/Halten, oder eine Bombe legen/entschärfen. Das Gameplay ist das selbe wie bei Defusion-Szenario und Hostage-Rescue-Szenario.
Aim-Maps
Bei Aim-Maps (aim_mapname) (englisch to aim
– zielen) starten beide Teams mit den gleichen, oder auf manchen Maps mit vorgegebenen, Waffen. Die Teams stehen sich meist über eine bestimmte Distanz, zum Teil mit Sichtkontakt, gegenüber. Die Maps sind absichtlich sehr einfach gehalten, meistens steht man sich relativ direkt gegenüber, lediglich mit einigen gegenständen o.Ä. als Deckung.Durch das gezielte Schießen soll die Treffsicherheit des Spielers verbessert werden.Häufig sind diese Maps nach bekannten Maps (zum Beispiel de_aztec) benannt, da die selben oder ähnliche Texturen verwendet werden.
AWP-Maps
Bei AWP-Maps (awp_mapname) starten beide Teams von Anfang an mit dem Scharfschützengewehr, der AWM (Artic Warfare Magnum).Dieses so genannte Long-Distance-Gewehr tötet den Gegner (meistens) beim ersten Treffer (One-Shot-Kill). Diese Maps sollen dem Spieler dabei helfen seine Genauigkeit (Aiming
) zu verbessern, da die AWM die stärkste Waffe im Spiel ist. Der Name der Maps kommt von der früheren Bezeichnung der AWM als AWP.
Scoutknive-Maps
Bei Scoutknive-Maps (scoutknive_mapname) starten beide Teams von Anfang an mit der Steyr Scout
und wenig Munition – meist nur 10 Schuss – und einem Messer. In den meisten Fällen stehen sich die Teams in unterschiedlichen Gebäuden gegenüber, um von dort aus gegeneinander anzutreten. Da man nur wenig Munition in der Schusswaffe hat, ist das Messer oft die einzige Möglichkeit, sich in einem Nahkampfduell zu verteidigen. Auf vielen Servern ist die Gravitation heruntergesetzt, um so ein hohes Springen auf Gebäude zu ermöglichen, woraus sich Vorteile ergeben können.
Fun-Maps
Bei Fun-Maps (häufig: fy_mapname, fy steht hier für f
uny
ard) ist das Hauptaugenmerk auf ein schnelles Gefecht gesetzt. Die Levelarchitektur ist meist simpler und durchschaubarerer als bei den anderen Szenarien, manchmal auch besonders ausgefallen wie zum Beispiel in der Gestalt eines Glaslabyrinths oder eines Piratengefechts zwischen Seeschiffen. Taktisches Vorgehen ist hierbei kaum von Nöten. Darum sind diese Maps sehr beliebt gegen Ende von LAN-Partys, wenn die Konzentrationsfähigkeit nachlässt.
Eine verbreitete Fun-Map ist fy_pool_day: Hier kämpft man im Team-Deathmatch-Modus in einem kleinen Schwimmbad. Es liegen fast alle Waffen aus dem Counter-Strike-Waffenarsenal auf dem Boden. Eine Ausnahme bilden die Handgranaten, die im zentral gelegenen Schwimmbecken auf dem Boden liegen. Es gibt eine „buyzone", die sich allerdings auf dem Sprungbrett des Schwimmbeckens befindet und von allen Seiten beschossen werden kann.
Fun-Map ist auch eine generelle Bezeichnung für Maps, die den „normalen" Standard-Maps nicht entsprechen und ein schnelles Feuergefecht, schwer zu bewältigende Wege oder ähnliches beinhalten, welches nicht dem eigentlichen Sinn des Spiels entspricht.
HE-Maps
HE-Maps (he_mapname, he steht für High Explosive und bezieht sich auf einen Granatentyp im Spiel): Diese Art von Karten bestehen meistens aus einem übersichtlichem Raum, in dem überall Handgranaten herumliegen. Da dies außer dem Messer die einzige Waffe ist,muss man durch geschicktes Werfen den Gegner besiegen.
Kreedz-Maps
Bei Kreedz-Maps (kz_mapname) (oder auch Climbing-Maps) muss man mit Geschick von Plattform zu Plattform springen, ohne herunterzufallen. Ziel ist es, einen bestimmten Punkt der Karte (meist den höchsten Punkt eines Anstiegs) schneller als die anderen zu erreichen, um dadurch die Zeit der anderen zu unterbieten. Hierzu läuft im Hintergrund die jeweilige Zeit nach dem Drücken des Startbuttons mit, welche dann im Ziel angezeigt wird. Auf manchen Servern mit diesen Maps wird der Schaden automatisch geheilt, bzw. die Funktion das eigene Team – man spielt diese Art Map nur als Counter-Terrorist – anzugreifen, abgeschaltet, um Störungen beim Klettern zu verhindern. Zudem verfügen manche Server über ein sogenanntes „Checkpoint"-System, bei dem man sich zu einem erreichten Punkt auf der Karte zurücksetzen lassen kann.
Um den Zusammenhang bzw. eine mögliche Verbindung zwischen den Map-Namen „kz_" zu den KZs des 3. Reichs von sich zu weisen, wurden die neuen Kreedz-Maps in „kreedz_" umbenannt. Der Name „Kreedz-Maps" entstand daher erst später.
Messer-Maps
Messer-Maps (ka_mapname – Knife Area
):Bei diesem Typ des Gefechts besitzt der Spieler nur ein Messer und muss somit durch geschicktes hantieren mit dem Messer den Gegner töten. Da das Messer aber nur auf sehr kurze Distanz Wirkung hat, ist der direkte Kontakt mit dem Gegner erforderlich. Eine beliebte Map ist ka_legoland. Diese Map ist im Stile von Lego erstellt worden.
Rats-Maps
Man spielt in einer übergroßen Welt und sieht alles aus der Sicht von Ratten bzw. Mäusen. Diese großen Welten sind zum Beispiel Küchen, Bäder, Wohnzimmer, Kinderzimmer oder mehrere Räume nebeneinander. In diesen Maps läuft man beispielsweise auf Regalen, Tischen oder den Kabeln zu einem Radio. Es sind auch „Fun-Elemente" eingebaut. Zum Beispiel kann man manchmal das Licht ausschießen, über Jumppads hoch oder weit springen oder sich mittels Teleporter durch den Raum beamen.Die Ziele sind die Normalen: Geiseln retten/halten oder Bombe legen/entschärfen.
Surf-Maps
Surf-Maps (surf_mapname): Hier nutzt man einen kleinen Programmierfehler (Bug) im Spiel aus, der es erlaubt, an schrägen und abwärtslaufenden Wänden entlang zu gleiten. Ziel ist es, die Map bis an das Ende durch geschicktes Surfen zu vollenden. Häufig enden diese Maps mit drei kleinen Bereichen, in die man springen muss. Nun gelangt man entweder an den Spawn-Point der Counter/-Terroristen oder einen anderen Punkt der Map, meistens das Dach über den Spawnbereichen. Allerdings gibt es immer wieder Spieler, die den Sinn der Map nicht verstehen oder aus Frust andere Spieler am Surfen hindern, in dem sie sich in den Weg anderer Spieler stellen (blocken) oder diese abschießen.
Zombie-Maps
Diese Maps basieren auf den normalen „Counter-Strike: Source"-Karten und unterscheiden sich von diesen insoweit, dass die Terroristen als Zombies (aus dem Spiel Half-Life 2
) nur mit Messer bewaffnet (Kevlar zukaufbar und ein Nachtsichtgerät) und 400 HP (health points
) starten. Außerdem regenerieren sie nach einem Treffer die verlorenen Lebenspunkte. Den Counter-Terroristen ist es erlaubt, alle Waffen zu kaufen. Sie müssen die Zombies töten oder die Geiseln retten. Server, auf denen diese Mod gespielt wird, sind mit einem Vermerk in ihrem Namen ausgewiesen.
|